SYSTEMISCH
WEITER
DENKEN

 

Praxisbezogene Seminare und Fortbildungen für systemisch arbeitende und interessierte Fachleute.

Die Idee

Warum systemisch.weiter.denken?

Die Seminarreihe Systemisch.Weiter.Denken. lehnt sich tatsächlich nur zufällig an den Slogan eines internationalen Symposiums der Internationale Gesellschaft für Systemische Therapie 2012 Heidelberg an. Was wir allerdings gemeinsam haben ist (offensichtlich) ein Sinn für Wortspiele und die Frage nach dem Stand der Entwicklung der Systemik, neuen Entwürfen, neuen Anwendungsfeldern und neuen Methoden.

Und weil es "da draußen" so viel neues, spannendes, andersartiges, überraschendes und besonderes gibt möchten wir mit dieser Seminarreihe Lust machen, sich neu um- und über den Tellerrand zu schauen. Hierbei setzen wir auf das Prinzip de "Crowd-Booking": Sie signalisieren Ihr Interesse, bei ausreichenden Interessenten beginnen wir umgehend mit der konkreten Seminarplanung!

Für uns steht (und dass soll sich im Konzept dieser Seminarreihe spiegeln) ein klarer Praxisbezug im Fokus. Welche nutzbaren Neuerungen ergeben sich also aus der systemischen Forschung, vielleicht auch der Verfeinerung und Weiterentwicklung bekannter Ideen? Womit können wir unseren Werkzeugkoffer sinnvoll ergänzen, wenn wir ihn doch täglich zu Klienten tragen wollen.

Wo es möglich ist wollen wir unsere Seminare mit Fallbeispielen, echten und gespielten Klienten, Heiterkeiten und Dramen aus der Praxis würzen. Inhaltliche Wünsche von aktuellen und zukünftigen Teilnehmern sollen ebenso aufgegriffen werden wie Trends, aktuelle Literatur und Schätze vom Wegesrand.

Im Bereich "Aktuelle Seminare" finden sich die aktuell schon terminierten Veranstaltungen für welche Sie sich gerne anmelden können. Im Bereich "Geplante Seminare" finden Sie das, was gewünscht, angedacht, angestrebt, angefragt ... ist. Fühlen Sie sich herzlich eingeladen, hier einzelne Vorhaben zu unterstützen, indem Sie Ihr Interesse zu signalisieren! Sie bekommen dann aktuelle Infos zum Planungsstand und einen Platz reserviert, für uns plant es sich natürlich leichter, wenn wir eine entsprechende Resonanz erfahren.

Dementsprechend halten wir für jedes Seminar auch Frühbucherpreise vor. Die Frühbucherkontingente sind abhängig von der Auslastung der Veranstaltung und der Vorlaufzeit, je eher gebucht wird desto sicherer ist also der rabattierte Platz!

Für Teambuchungen, Inhouse-Seminare und Gruppenrabatte sprechen Sie uns gerne an!

AKTUELLE Seminare

27.04.24 - 28.04.24Dr. med. Birgit Hickey

WIE DIE FAMILIE UNSER LEBEN BESTIMMT - GENOGRAMM UND SYSTEMISCHE AUFSTELLUNGEN

Dr. med. Birgit Hickey

Es gab etwas vor uns, es gibt etwas nach uns und es gibt uns. Das all dies zusammenhängt und das vieles, was vor uns war etwas mit uns als Partner*in macht, zeigt sich nicht selten im Genogramm unserer Familien und den Geschichten unserer Vorfahren. Im 2. Seminar mit Dr. Hickey beschäftigen wir uns v.a. mit der Bedeutung familiengeschichtlicher Hintergründe für Paare und Patchwork-Familien.

Dr. med. Birgit Hickey SEMINARINHALT

Es gibt Symptome, Erkrankungen und Probleme wie z. B. in Paarbeziehungen, mit Kindern, den Eltern, Geschwistern oder in Schule und Beruf, die sich trotz aller Mühe sowie intensiver Diagnostik und Therapie nicht lösen lassen. An dieser Stelle lohnt sich der Blick mit dem familienbiografisch-transgenerationalen Ansatz. Er geht davon aus, dass Probleme auch im Zusammenhang mit unerledigten Themen im Familiensystem stehen und in Stellvertretung übernommen werden können: Häufig wirken unbearbeitete/ unbetrauerte Erfahrungen, einschneidende Verluste, insbesondere auch Traumata von Vorfahren generationsübergreifend weiter und spiegeln sich (meist unbewusst) „in Stellvertretung“ in der Symptomatik jetzt lebender Menschen wider. Dabei ist es offensichtlich nicht zufällig, in welchem Lebensalter, mit welcher Symptomatik/ Problematik und an welchem Platz in im Familiensystem ein Mensch ein Leiden entwickelt bzw. ein Patient zur Therapie kommt.

Um entsprechende Zusammenhänge aufzudecken, hat sich die Analyse des Genogramms (systemischer Stammbaum) anhand der drei familienbiografischen Fragen (nach Viktor v. Weizsäcker und Rainer Adamaszek) bewährt:

  • Warum hat die betroffene Person gerade jetzt (in diesem Alter) das Problem?
  • Warum gerade so (mit dieser Symptomatik/diesem Problem)?
  • Warum gerade hier (an diesem Platz im Familiensystem)?
Die Grundlagen der familienbiografischen Genogrammarbeit waren bereits Thema im Teil I des Seminars, aber es werden zu Beginn dieses Seminars die wichtigsten Elemente/Basics dazu nochmal dargestellt, das Seminar ist für "Einsteiger" geeignet.

Über die Autorin und Seminarleiterin

Dr. med. Dipl.- Biol. Birgit Hickey, Fachärztin für Allgemeinmedizin. Anerkannte Systemaufstellerin und Lehrtherapeutin. Weiterbildungen und Ausbildungen in systemischer Familientherapie, familienbiografischer Genogrammarbeit, systemischen Strukturaufstellungen, lösungsfokussierter Kurzzeittherapie, hypnotherapeutischer und -systemischer Kommunikation, systemischer Mediation, NLP (Lehrtrainerin) u.a.. Seit 1992 niedergelassen in eigener Praxis (in Münster und 30 Jahre lang auch in Bonn), seit 1993 Kommunikationstrainerin für Arztpraxen und Kliniken.

01.06.24 - 02.06.24Dr. Charlotte Cordes

Glauben Sie ja nicht, wer Sie sind! Der Provokative Ansatz in Coaching und Therapie

Dr. Charlotte Cordes

Der provokative Ansatz hat nichts mit dem zu tun, was Schüler manchmal mit ihren Lehrern oder einige Kinder mit ihren Eltern versuchen. Was Frank Farrelly gemeint und Dr. Noni Höfer und ihre Tochter Dr. Charlotte Cordes weiterentwickelt haben wollen wir genauer wissen.

Dr. Charlotte Cordes

Die provokative Vorgehensweise hat ihre Wurzeln in der Provokativen Therapie von Frank FARRELLY (1931-2011). Sie wurde von Dr. E. Noni Höfner und Dr. Charlotte Cordes (Mutter und Tochter) zum Provokativen Ansatz weiterentwickelt. Dessen Herzstücke sind Humor und Herausforderung. Mit Humor wird der Boden für nachhaltige Veränderung bereitet, mit provokativen Herausforderungen werden konstruktive Energien angestoßen.

Der Provokative Ansatz hat nichts mit Aggression, Sarkasmus und Zynismus zu tun, was man beim Wort ‚provokativ’ vielleicht denken könnte. Im Gegenteil. Ihm liegt eine mentale Haltung der Wertschätzung und des bedingungslosen Wohlwollens zugrunde. Provokative Beratende sind davon überzeugt, dass Klienten in der Lage sind, selbst aus ihren Sackgassen herauszukommen. Sie sagen ihnen das jedoch nicht direkt, sondern denken es nur. Stattdessen sprechen sie kontraproduktive Gedanken aus, mit denen sich die Klienten selbst im Weg stehen, und von denen die Beratenden glauben, dass Klienten sie fühlen und denken, oder fühlen und denken könnten. Diese verzerren sie ins Komische und Absurde, um ihr Gegenüber zum Lachen über ihre eigenen Stolpersteine zu bringen.

Im Workshop werden Live-Arbeiten durch die Referentin durchgeführt, um zu zeigen, wie der Provokative Ansatz wirkt. Die Teilnehmenden bekommen außerdem Übungen an die Hand, damit sie nicht nur kognitiv begreifen, sondern emotional erleben, wie humorvolle Provokationen wirken können. Anhand dieser praktischen Einheiten wird immer wieder der kognitive Rahmen vermittelt, um den Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben, wichtige Fragen zu klären und Bezüge zu ihrer eigenen Arbeit herzustellen.

Dr. Charlotte Cordes

GEPLANTE Seminare

2024 t.b.a.

Ego-State-Therapie

t.b.a.
Bin dabei!

Was sind Ego-States und wie können wir diesen Ansatz in unsere therapeutische Arbeit integrieren?

in Planung

30.10.24 - 31.10.24 Dr. med. Tilman Rentel

IDIOLEKTIK - FINDEN. IM DIALOG.

Dr. med. Tilman Rentel
Bin dabei!

Vom Baum zum Ast zum Blatt zum ganzen Leben! Idiolektische Gespräche können in kürzester Zeit einen unglaublichen Zauber entfalten und dem Gegenüber tiefste Erkenntnisse über sich selbst zugänglich machen. Die Einzigartigkeit eines Jeden wird ebenso gewürdigt, wie die innere Weisheit des Gegenübers, seine Expertise für das eigene Leben.

Dr. med. Tilman Rentel WAS IST IDIOLEKTIK? Idiolektik * – ist eine innovative und respektvolle Gesprächsmethode. FÜR WEN? Menschen die ... für ihren beruflichen Kontext inspirierende Elemente für Dialog, Interview und Gespräch suchen. ... interessiert sind, Ihre eigene professionelle Haltung in Gesprächen weiterzuentwickeln. ... die Gesprächsprozesse konstruktiv gestalten und dabei Vielfalt zur Entfaltung bringen möchten. ... ihre Fähigkeiten stärken wollen, gut in Kontakt zu kommen, Austausch zu fördern und zu Klärung und Weiterentwicklung von Prozessen beizutragen. WAS IST DER KERN? Wege öffnen – zu Anderen und sich selbst. WIE GEHT DAS? Wir fragen einfach und zieloffen nach Schlüsselwörtern in der sogenannten Eigensprache. Eigensprache ist die ganz individuelle Art sich mitzuteilen. In solchen Gesprächen entfaltet sich die Unverwechselbarkeit des einzelnen Menschen. Das tiefgreifende Wissen des Gesprächspartners über sich selbst wird gewürdigt. Idiolektik ist die Gesprächsmethode, die in konsequenter und kompromissloser Weise an der subjektiven Lebenswelt eines Menschen Anschluss nimmt. WAS IST DER NUTZEN? Menschen kommen zu Wort, werden gehört und fühlen sich verstanden. So finden sie eigene Perspektiven und Lösungen. Die Orientierung an der Eigensprache erleichtert Perspektivwechsel und hilft Gespräche gemeinsam zu gestalten. Sie erweitert professionelle Handlungsspielräume. WELCHEN STELLENWERT HAT DIE IDIOLEKTIK IN DER ARBEIT ALS THERAPEUT*IN ODER BERATER*IN? Durch das konsequente Aufgreifen der bildhaften und körpersprachlichen Signale in der Eigensprache, gelingt es rasch einen vertrauensvollen Zugang zu Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern zu ermöglichen. Durch eine durchgehende Ressourcenorientierung im Prozess und großen Respekt vor den Grenzen der Gesprächspartner*innen wird die Bereitschaft zur Bearbeitung belastender Themen erleichtert. Durch die Beachtung der Einzigartigkeit der Wahrnehmung und der inneren Prozesse der zu Beratenden kann sich rasch eine positive Beziehung entwickeln, die kreative Prozesse zur selbstständigen Suche nach Verständnis und Lösungen in Gang setzt. WIE WIRD DAS SEMINAR GESTALTET? Ein Schwerpunkt des Seminars liegt auf der praktischen Vermittlung der Fähigkeiten idiolektische Gespräche zu führen bzw. die Haltung und Methode zur Bereicherung seines individuellen kommunikativen und therapeutischen Handelns zu nutzen. Neben Kurzvorträgen und Fallbeispielen sind Demonstrationsgespräche und Übungen unter live-Supervision geplant. Der Transfer in den beruflichen Alltag wird anhand von Fallbeispielen der Teilnehmer erprobt. WER SPRICHT? Dr. Tilman Rentel nutzt und lehrt seit vielen Jahren diese beindruckende Methode in verschiedenen therapeutischen Kontexten. Er wird uns in diesm Seminar nicht nur einen Einblick in die Grundannahmen der Idiolektik geben, wir werden auch die Gelegenheit haben, idiolektische Gespräche mit "echten" Klienten zu erleben und selbst zu erfahren. EXTRA Die Teilnahme an nur einem Seminartag (Seminargebühr: EUR 150,-) ist nur am Donnerstag möglich, da hier die Grundlagen vermittelt werden. Bitte melden Sie sich am Seminar an und senden Sie eine kurze Mail mit dem Hinweis "nur am 22.06.23".

Februar 2025 Dr. phil. Dipl.-Psych. Manfred Prior

Manfred Prior: Demonstrations-Seminar

Dr. phil. Dipl.-Psych. Manfred Prior
Bin dabei!

Dr. Manfred Prior kann nicht nur MiniMax-Interventionen. Er zeigt uns in diesem Seminar, wie er selbst mit den Anliegen der Teilnehmer arbeitet!

Dr. phil. Dipl.-Psych. Manfred Prior

Worum es geht?

Dr. Prior sagt dazu: In Seminaren und Vorträgen erklären ReferentInnen, wie man Therapie, Beratung, Coaching machen sollte und wie sie es (angeblich) machen. Das konkrete therapeutische Handeln kann man nur bei Wenigen dann auch tatsächlich sehen und (mit-)erleben. Wenn man das dann sehen und miterleben kann, dann sieht und hört man oft etwas anderes, als das, was die ReferentInnen zuvor beschrieben haben.

Mit am meisten gelernt habe ich, wenn ich andere in Demonstrationen/Sitzungen beobachten, Demonstrationen/Sitzungen miterleben oder Demonstrationen/Sitzungen an mir selbst in der Selbsterfahrung erleben konnte. Ziel des Demonstrationsseminars ist es, dass die TeilnehmerInnen möglichst viel von dem miterleben können, wie ich im Rahmen meiner Praxis Therapie, Beratung und Coaching mache. Dazu werde ich zunächst erläutern, wie ich Beratung und Therapie bei der telefonischen Terminvereinbarung vorbereite und welche "Produktinformation" ich gebe. Dann haben einzelne TeilnehmerInnen die Gelegenheit, eine Sitzung lang sich von mir dabei unterstützen zu lassen, mit selbstgewählten Themen voranzukommen. Nach jeder Demonstration gibt es ein Sharing / eine Analyse des Vorgehens / eine Diskussion bzw. Frage-Antwort-Phase. Mindestens einmal werden die TeilnehmerInnen eine der erlebten Strategien in Kleingruppen üben können.

Es gibt keine Video- oder Tonaufnahmen von diesem Seminar. Es wird so einzigartig wie ein Konzert mit vielen Improvisationen.

REFERENT

Dr. phil. Dipl.-Psych. Manfred Prior, Therapeut, Berater, Coach und Supervisor. Breite Weiterbildungstätigkeit in modernen Kurzzeittherapieverfahren und Erickson´schen Ansätzen der Psychotherapie und Hypnose. Autor der „MiniMax-Interventionen“, von „MiniMax für Lehrer“ und von „Beratung und Therapie optimal vorbereiten – Informationen und Interventionen vor dem ersten Gespräch“. Zusammen mit Frauke Niehues Initiator und Gastgeber der kostenfreien Online-Vortragsreihe "HypnoSalon". Produktion von hochwertig erstellten Filmdokumentationen zu modernen Therapieverfahren.

Februar 2025 Dr. phil. Dipl.-Psych. Manfred Prior

Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist die Lösungssicht.

Dr. phil. Dipl.-Psych. Manfred Prior
Bin dabei!

Dr. Manfred Prior kann nicht nur MiniMax-Interventionen. Er zeigt uns, auch an praktischen Arbeitsbeispielen, wie leicht und effektiv Therapie, Beratung und Coaching durch graphisch unterstütztes Verstehen wird.

Dr. phil. Dipl.-Psych. Manfred Prior

Worum es geht?

Dr. Prior sagt dazu: In Therapie- und Beratungsprozessen hat man es oft mit vielschichtigen Problemen in komplexen Systemen zu tun. Üblicherweise erfordert das eine lange Phase, in der der Klient den Therapeut/Berater über seine komplexe Ausgangssituation informiert. Wie kann man diese Informierungsphase so gestalten, dass auch der Klient von seinem Erklären des Problems profitiert? Wie kann man sich als TherapeutIn/BeraterIn so über ein Problem informieren lassen, dass auch der Klient von Anfang an klüger wird?

Der Autor der MiniMax-Interventionen hat aus der Beratungspraxis heraus ein Vorgehen entwickelt, das es ermöglicht, komplexe Probleme mit wenigen Strichen skizzenhaft auf Papier graphisch darzustellen. Diese einfachen skizzenhaften Darstellungen komplexer Probleme erleichtern es, ein Problem sehr schnell und präzise zu verstehen und den Klienten sichtlich davon zu überzeugen, dass man ihn mit seinem Problem gut und präzise verstanden hat. Darüber hinaus werden dabei "nebenher" mit dem Klienten neue Bilder und neue Landkarten seiner Problemlandschaft entwickelt. Die gemeinsam entwickelten Bilder werden dabei so gestaltet, dass sie die Orientierung erleichtern, Neues vor Augen führen, verborgene Wege finden lassen und neugierig auf Unentdecktes machen. Fast immer springt dem Klienten aus der Skizze eine wichtige Erkenntnis ins Auge.

Im Workshop wird dieses Vorgehen demonstriert und so eingeübt werden, dass man sofort damit arbeiten und seinen eigenen Stil des visualisierenden Verstehens entwickeln kann. Die besten Voraussetzungen für das schnelle Erlernen des visualisierenden Verstehens bringt mit, wer nur so gut malen/zeichnen kann wie ein 5 - 6 jähriges Kind, wer keine künstlerischen Ambitionen hat und wer nach herkömmlichen Maßstäben nicht gut (und vor allem nicht besser als der Klient) skizzieren kann.

Im Seminarpreis inbegriffen ist der Zugang zur Streaming-Version der Seminardokumentation von "Punkt, Punkt, Komma, Strich - fertig ist die Lösungssicht" im Wert von 29,95 Euro bei www.therapie-film.de

REFERENT

Dr. phil. Dipl.-Psych. Manfred Prior, Therapeut, Berater, Coach und Supervisor. Breite Weiterbildungstätigkeit in modernen Kurzzeittherapieverfahren und Erickson´schen Ansätzen der Psychotherapie und Hypnose. Autor der „MiniMax-Interventionen“, von „MiniMax für Lehrer“ und von „Beratung und Therapie optimal vorbereiten – Informationen und Interventionen vor dem ersten Gespräch“. Zusammen mit Frauke Niehues Initiator und Gastgeber der kostenfreien Online-Vortragsreihe "HypnoSalon". Produktion von hochwertig erstellten Filmdokumentationen zu modernen Therapieverfahren./p>

Herbst 2024 Various

Supervision Supernational

Various
Bin dabei!

Kollegiale Beratung, Fallbesprechungen und Supervision über alle Grenzen hinaus.

Various

Worum geht es?

Wir glauben an die Idee von Netzwerken und Schwarmintelligenz. Und wir glauben, dass Neues Anderes und Fremdes bereichern kann. Wir glauben, dass John in N.Y.C. anders arbeitet als Bob in London oder Peter in Berlin.

Das alles zusammengenommen ergibt die Idee einer multinationalen Plattform für Intervision, Supervision und fachlichen Austausch. Wie würden amerikanische Therapeuten mit meinen Klienten arbeiten, welchen Ansatz verfolgen "die Italiener", welche Idee kann mir Thore aus Finnland mitgeben?

Wie genau?

Wir laden ab Herbst 2023 zu ersten internationalen Supervisionsrunden ein uns wollen unser Netzwerk zunächst auf Gesprächspartner in Europa und Amerika ausweiten. Gearbeitet werden soll in einfachem Englisch, natürlich unter strikter Berücksichtigung von Persönlichkeits- und Datenschutz, in übersichtlichen Gruppen verifizierter Fachleute.

Eingeladen sind bewusst Experten verschiedenster systemischer Schulen und Ansätze, vielleicht sogar der/die eine oder andere Außersystemische.

INTERESSE?

Wir bitten Interessenten um rechtzeitige Kontaktaufnahme!

Herbst 2024 Dr. med. Birgit Hickey

WIE DIE FAMILIE UNSER LEBEN BESTIMMT - GENOGRAMM UND SYSTEMISCHE AUFSTELLUNGEN

Dr. med. Birgit Hickey
Bin dabei!

Es gab etwas vor uns, es gibt etwas nach uns und es gibt uns. Das all dies zusammenhängt und das vieles, was vor uns war etwas mit uns macht, zeigt sich nicht selten im Genogramm unserer Familien und den Geschichten unserer Vorfahren. Im Seminar mit Dr. Hickey beschäftigen wir uns neben einer kurzen Einführung in das Thema diesmal v.a. mit praktischen Übungen und Inputs zur Methodik der Genogrammanalyse und Aufstellung anhand mitgebrachter oder vor Ort erstellter Genogramme.

Dr. med. Birgit Hickey SEMINARINHALT

Es gibt Symptome, Erkrankungen und Probleme wie z. B. in Paarbeziehungen, mit Kindern, den Eltern, Geschwistern oder in Schule und Beruf, die sich trotz aller Mühe sowie intensiver Diagnostik und Therapie nicht lösen lassen. An dieser Stelle lohnt sich der Blick mit dem familienbiografisch-transgenerationalen Ansatz. Er geht davon aus, dass Probleme auch im Zusammenhang mit unerledigten Themen im Familiensystem stehen und in Stellvertretung übernommen werden können: Häufig wirken unbearbeitete/ unbetrauerte Erfahrungen, einschneidende Verluste, insbesondere auch Traumata von Vorfahren generationsübergreifend weiter und spiegeln sich (meist unbewusst) „in Stellvertretung“ in der Symptomatik jetzt lebender Menschen wider. Dabei ist es offensichtlich nicht zufällig, in welchem Lebensalter, mit welcher Symptomatik/ Problematik und an welchem Platz in im Familiensystem ein Mensch ein Leiden entwickelt bzw. ein Patient zur Therapie kommt.

Um entsprechende Zusammenhänge aufzudecken, hat sich die Analyse des Genogramms (systemischer Stammbaum) anhand der drei familienbiografischen Fragen (nach Viktor v. Weizsäcker und Rainer Adamaszek) bewährt:

  • Warum hat die betroffene Person gerade jetzt (in diesem Alter) das Problem?
  • Warum gerade so (mit dieser Symptomatik/diesem Problem)?
  • Warum gerade hier (an diesem Platz im Familiensystem)?
Die Grundlagen der familienbiografischen Genogrammarbeit waren bereits Thema im Teil I und II des Seminars, aber es werden zu Beginn dieses Seminars die wichtigsten Elemente/Basics dazu nochmal dargestellt. Das Seminar ist für "Einsteiger" geeignet, es wird allerdings dringend empfohlen, das zugehörige Buch von Fr. Dr. Hickey vorab zu studieren, siehe Carl-Auer-Verlag!

Über die Autorin und Seminarleiterin

Dr. med. Dipl.- Biol. Birgit Hickey, Fachärztin für Allgemeinmedizin. Anerkannte Systemaufstellerin und Lehrtherapeutin. Weiterbildungen und Ausbildungen in systemischer Familientherapie, familienbiografischer Genogrammarbeit, systemischen Strukturaufstellungen, lösungsfokussierter Kurzzeittherapie, hypnotherapeutischer und -systemischer Kommunikation, systemischer Mediation, NLP (Lehrtrainerin) u.a.. Seit 1992 niedergelassen in eigener Praxis (in Münster und 30 Jahre lang auch in Bonn), seit 1993 Kommunikationstrainerin für Arztpraxen und Kliniken.

ÜBER UNS

Dag ZippelDAG ZIPPEL

PRAXISGEMEINSCHAFT MITTE, Praxisgemeinschaft AMSEL
Dipl.. Sozialpädagoge, syst. Berater, syst. Paar- und Familientherapeut, syst. Coach, Psychotherapie (HPG), Hypnose (TMI), syst. Supervisor
HIER: Idee, Design, Website, Datenbank, Booking, Networkung, PR


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Inga ThomsenINGA THOMSEN

Praxis THOMSEN, PRAXISGEMEINSCHAFT AMSEL
Diplom-Pädagogin, systemische Therapeutin (DGSF), systemische Paartherapeutin
HIER: Ideen, Organistaion, Booking, Networking


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